Pfeiffersches Drüsenfieber

Die geheime Volkskrankheit

Das Pfeiffersche Drüsenfieber ist eine häufig auftretende Virus-erkrankung, ausgelöst durch das Epstein-Barr-Virus. In Westeuropa sollen es über 95 Prozent der unter 30-Jährigen in sich tragen. Es ist in der Regel ungefährlich, Komplikationen sind selten. Die Symptome ähneln zu Beginn denen einer Erkältung: Kopf-, Glieder- und Muskelschmerzen, Halsweh, leichtes Fieber, starke Müdigkeit und ein allgemeines Krankheitsgefühl.

„Treten neben diesen unspezifischen Beschwerden weitere Symptome auf, beispielsweise eine Mandelentzündung, geschwollene Lymphknoten oder Schmerzen an Leber oder Milz, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um das Pfeiffersche Drüsenfieber“, erklärt der Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung, Dr. Wolfgang Reuter.

Gegen die Krankheit gibt es kein Medikament. „Das Wichtigste ist, dass sich erkrankte Personen schonen. Das bedeutet: Ruhe, viel Schlaf und körperliche Belastung vermeiden“, rät Reuter. Schmerzmittel und fiebersenkende Medikamente machen die Symptome erträglicher. Sportliche Aktivitäten und das Heben von schweren Gegenständen sollten Genesene noch während der folgenden sechs bis acht Wochen vermeiden.

durchblick gesundheit • Ausgabe 64 • April–Juni 2019 

Jan 4, 2019, 12:20:33 AM, Autor: na