Das passiert

Patientendaten

Der holprige Weg zur E-Akte

Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht – das betrifft auch diverse elektronische Patientenakten, die derzeit auf den Markt drängen. Bis zum sinnvollen und einheitlichen Konzept, wie es der Politik vorschwebt, dauert es offensichtlich noch eine ganze Weile. Bis dahin gilt: Der beste Datenmanager für persönliche Gesundheitsinformationen ist nach wie vor der vertraute Arzt in der Praxis. mehr…

Längere Sprechstunden

Arbeit bis zum Limit OHNE Honorar?

Die schweren Geburtswehen für Angela Merkels dritte große Koalition haben auch unübersehbare Folgen für die Gesundheitspolitik: Union und SPD konnten sich im Vorfeld kaum auf nennenswerte Reformen einigen. Der Koalitionsvertrag gleicht daher einer Ansammlung von Belanglosigkeiten. Immerhin verspricht er leichte Verbesserungen für die gesetzlich Krankenversicherten: Die Mindestsprechstundenzeit in den Arztpraxen soll sich von 20 auf 25 Stunden pro Woche erhöhen. Durchblick gesundheit erklärt, warum die Ärzte gerade das für kontraproduktiv halten. mehr…

Krankenkassen-Umfrage

Versicherte sind zufrieden mit ihren Ärzten

Die meisten Befragten stellen ihren Ärzten Bestzeugnisse aus. Das zeigt, so sagen die Kassen, dass es keine Besserbehandlung Privatversicherter in Deutschland gebe. Trotzdem machen die Kassen einen für die flächendeckende Versorgung brisanten Vorschlag. mehr…

Mythos Wartezeit

Warum dauert das so lange?

Einen Termin beim Facharzt? Gibt es erst in einigen Wochen. Endlich in der Praxis: stundenlanges Warten! Das Klagen über Wartezeiten beim Arzt gehört mittlerweile schon fast zum guten Ton. Doch ist die Situation wirklich so schlimm? mehr…

Ökonomischer Druck vs. freie Medizin

„Öffentlichkeit und Politik wachrütteln“

Große Klinikkonzerne mit hohen Renditeerwartungen, maximale Gewinne bei minimalen Kosten: Dass der hohe ökonomische Druck in den Krankenhäusern nicht ohne langfristige Folgen bleiben kann, ist eigentlich logisch. Nun zeigt eine Studie schwarz auf weiß, was Patienten schon lange befürchten: Aus finanziellen Gründen werden in Kliniken zum Teil unnötige Operationen angesetzt – und Patienten aufgenommen, ohne dass es medizinisch notwendig ist. mehr…

„durchblick gesundheit“-Leserin im Katastropheneinsatz

„Den Menschen Hoffnung geben, das ist doch schon viel wert“

Äthiopien, Sudan, Bangladesch, Philippinen – unsere Leserin Dr. Anja Fröhlich kommt durch ihr Engagement für die Hilfsorganisation Humedica viel rum. Im September dieses Jahres war sie für zwölf Tage im Südwesten Mexikos unterwegs, hat dort Hilfe nach der schweren Erdbebenkatastrophe geleistet. Über ihren Einsatz sprach die in Hannover niedergelassene Internistin mit der „durchblick gesundheit“-Redaktion. mehr…

Gedeckeltes Ärztehonorar

„Jede fünfte Leistung wird nicht bezahlt“

In zahlreichen Regionen des Landes lässt sich ein Ärztemangel kaum noch leugnen. Gerade Haus-, aber auch einige Fachärzte finden inzwischen nur noch schwer Nachfolger für ihre Praxen. Die Folge: immer längere Wartezeiten und Anfahrtswege für die Patienten. Zwar suchen Politiker und Kommunen händeringend nach Lösungen. An das Hauptproblem trauen sie sich jedoch nicht heran – dabei wäre es nicht besonders schwer, die Arbeit in der Praxis für den Mediziner-Nachwuchs wieder attraktiver zu machen. mehr…