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Kampf gegen Läuse – „Naturmittel“ bieten keine Garantie

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Diese ungebetenen Gäste werden wohl nie aussterben: Einmal eingeschleppt, verbreiten sich Kopfläuse gerade in Kindergärten und Schulen, wo viele Kinder auf engem Raum sind, oft rasant. Genauso hartnäckig halten sich Fehlinformationen zur Bekämpfung: „Natürliche“ Mittel wie Ölivenöl, Produkte aus Kokosöl, Teebaumöl oder Neem-Extrakten werden nach wie vor von manchen Eltern favorisiert. Die Stiftung Kindergesundheit warnt nun jedoch: Ihre Wirksamkeit ist nicht ausreichend nachgewiesen.

Sinnvoller sei es vielmehr, sich im Fall der Fälle in der Apotheke beraten zu lassen. Aber ganz gleich mit welchem Mittel: Babys und kleine Kinder sollten nur unter Anleitung eines Kinderarztes behandelt werden. Wichtig auch: Die Einrichtung (Kindergarten oder Schule) informieren! Eltern sind nach dem Infektionsschutzgesetz verpflichtet, der Gemeinschaftseinrichtung Mitteilung über einen Kopflausbefall zu machen.

durchblick gesundheit • Ausgabe 60 • April–Juni 2018

03.05.2018 11:20:42, Autor: na