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Datensammlung durch Krankenversicherer

Gesundheits-Apps: Schöne neue Vorsorgewelt?

Sie messen Kalorienverbrauch, Blutdruck und Body-Mass-Index und sagen dem Nutzer, wie fit er gerade ist: Gesundheits-Apps gibt es mittlerweile zuhauf. Auch Krankenversicherer sind auf den Geschmack gekommen. Sie wollen solche Apps künftig für ihre Zwecke nutzen und Kunden mit guten Fitnessdaten belohnen. Schöne neue Welt der Gesundheitsvorsorge also? Von wegen, meinen Datenschützer – und schlagen Alarm.

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Selbstzahlerleistungen

„Die Diskussion ist vollkommen verlogen“

Die Selbstzahlerleistungen beim Arzt – die sogenannten Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) – stehen immer wieder in der Kritik. Gerne berichten die Medien von „Abzocke beim Arzt“. Doch sind Maßnahmen wie Krebsfrüherkennung, Messung des Augeninnendrucks oder professionelle Zahnreinigung wirklich unsinnig, nur weil die Krankenkassen sie nicht mehr bezahlen? Nach einem kritischen Bericht über die IGeL in der „Süddeutschen Zeitung“ meldet sich Dr. Peter Heinz vom Berufsverband der Augen-
ärzte zu Wort. „durchblick gesundheit“ dokumentiert seine Reaktion im Volltext.

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Mangelhaftes Abschneiden bei Testkäufen

Beim Verkauf von rezeptfreien Präparaten zur Selbstmedikation missachten viele Apotheker offenbar ihre Beratungspflicht. Das haben zumindest Testkäufe der Verbraucherzentrale NRW ergeben. „In vier von fünf Apotheken stand das eigene Verkaufsinteresse und nicht der Schutz von Patienten im Vordergrund. Das ist ein eklatanter Verstoß gegen die Sorgfaltspflicht der Apotheker“, kritisiert Wolfgang Schuldzinski von der Verbraucherzentrale NRW.

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Onkologie

Bewegung schützt vor Krebs: Warum eigentlich?

Ein Gespräch mit Prof. Dr. Karen Steindorf, Leiterin der AG Bewegung und Krebs am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg.

<small>Oliver Gondolatsch</small>

Patientenhochschule in Essen

„Wir haben nicht vor, die Patienten zu erziehen“

An der „Patientenhochschule“ des Katholischen Klinikums Essen kann man sich fit machen lassen für den medizinischen Alltag – zum Beispiel, um seinen Arzt besser zu verstehen. Die Bildungsinitiative sei „deutschlandweit vermutlich einzigartig“, wirbt das Klinikum. Doch was genau steckt dahinter? „durchblick gesundheit“ fragte nach bei Initiator Oliver Gondolatsch.

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Bald mehr Telemedizin in Deutschland?

Das lange Warten auf die digitale Revolution

Telemedizin sei eine tolle Sache. Sie spart Zeit, Kosten und kann Leben retten, sagen Befürworter des elektronischen Austauschs von Gesundheitsdaten. Kritiker der Digitalisierung fürchten den gläsernen Patienten. Folge des Streits: Die digitale Revolution im Gesundheitswesen lässt auf sich warten. Jetzt will die Politik mit einem Gesetz nachhelfen. „durchblick gesundheit“ erklärt, was dahintersteckt.

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Gewalt gegen Ärzte

Wenn Helfer zu Opfern werden

Vorbei scheinen die Zeiten, in denen Ärzte als „Götter in Weiß“ verehrt und respektiert wurden. Immer öfter werden sie stattdessen verbal und tätlich angegriffen – ebenso wie Therapeuten, Mitarbeiter und Pflegepersonal. Um sich vor aggressiven Patienten zu schützen, haben Ärzte erste Maßnahmen ergriffen. „durchblick gesundheit“ erklärt die Hintergründe.

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Gesetz gegen Korruption

„Politik öffnet Tür und Tor für Denunziation“

In jedem Berufsstand gibt es schwarze Schafe – und Betrugsfälle. Da sind auch die Ärzte keine Ausnahme. Mit dem geplanten Gesetz zur „Bekämpfung der Korruption im Gesundheitswesen“ stellt die Regierung jedoch einen kompletten Berufsstand unter Generalverdacht, warnen die Mediziner. Selbst Patientenverbände fürchten, dass die Politik weit über das Ziel hinausschießt.

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Elektronische Gesundheitskarte -
Die Daten müssen in unseren Händen bleiben

Die Verbraucherzentrale Hamburg positioniert sich bisher als einzige gegen die elektronische Gesundheitskarte (eGK). durchblick gesundheit hat darüber mit Christoph Kranich von der Fachabteilung Gesundheit und Patientenschutz gesprochen.

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Polypharmazie - Das Problem mit dem Pillen-Mix

Morgens, mittags, abends: erst die roten Pillen, dann die gelben und am Ende die blauen. Viele alte Menschen können von dieser Prozedur ein Lied singen. Sie sind es, die den Großteil der in Deutschland verordneten Tabletten schlucken. Bis zu zehn verschiedene Wirkstoffe täglich sind bei vielen Betroffenen keine Seltenheit. Je mehr es sind, desto größer ist das Risiko, dass unerwünschte Arzneimittelwirkungen und Wechselwirkungen auftreten. Die Medikamente stammen aus unterschiedlichen Quellen. Die einen verschreibt der Hausarzt, die anderen der Facharzt. Hinzu kommen rezeptfreie Präparate und Nahrungsergänzungsmittel. Wer will da eigentlich den Überblick behalten?

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Was bei Neurodermitis hilft

Die Haut ist trocken, gerötet und schuppt. Und das Schlimmste: Sie juckt fürchterlich! Wer an Neurodermitis leidet, hat meist einen permanenten Drang, sich an den betroffenen Hautstellen zu kratzen. Doch das macht es nicht besser – im Gegenteil. Etwa vier Millionen Menschen in Deutschland sind von dem juckenden Leiden betroffen. Warum jemand an Neurodermitis erkrankt, ist noch nicht bis ins letzte Detail erforscht. Immerhin gibt es aber einige Möglichkeiten, die Symptome zu lindern. Wie – das erklärt „durchblick gesundheit“ in Zusammenarbeit mit „Navigator-Medizin“.

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Keine Selbstmedikation bei Sodbrennen

Rezeptfreie Medikamente gegen Sodbrennen oder saures Aufstoßen sollten je nach Arzneistoff zu unterschiedlichen Zeiten eingenommen werden. Eine Einnahme „bei Bedarf“, also bei akuten Beschwerden, ist nicht immer richtig, warnen Apotheker. „Patienten sollten sich vor jeder Selbstmedikation in der Apotheke beraten lassen“, sagt Gabriele Overwiening von der Bundesapothekerkammer und weist darauf hin: „Ohne ärztlichen Rat sollten rezeptfreie Medikamente gegen Magenbeschwerden nicht länger als zwei Wochen eingenommen werden.“

 

Kein Melkfett bei Neurodermitis

Wer an Neurodermitis leidet, sollte keine sehr fettreichen Salben oder Melkfett benutzen. Diese würden den Zustand der Haut in akuten Phasen der Krankheit eher verschlimmern, erklärt Apothekerin Dr. Kathrin Büke.

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Blasenentzündung – Wenn das Wasserlassen zur Qual wird

Brennen beim Wasserlassen, ständiger Harndrang, Schmerzen im Unterleib: Eine Blasenentzündung ist eine qualvolle Angelegenheit. Etwa jede zweite Frau leidet in ihrem Leben mindestens einmal an einem Harnwegsinfekt, bei Männern tritt die Erkrankung etwas seltener auf. So unangenehm eine Blasenentzündung ist – meist geht sie rasch wieder vorbei und muss auch gar nicht ärztlich behandelt werden. Manchmal ist eine Therapie jedoch dringend erforderlich. In Zusammenarbeit mit „Navigator-Medizin“ gibt „durchblick gesundheit“ Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zum Thema.

Möller-Leimkühler beschäftigt sich mit Diagnose-Unterschieden bei Mann und Frau/ Bild: privat

 

Dunkelziffer – Depression bei Männern häufig unerkannt

Manche Erkrankungen betreffen Frauen und Männer auf je besondere Weise, deshalb werden Therapien auf das jeweilige Geschlecht abgestimmt. Bei Depressionen ist schon bei der Diagnose auf spezielle Männer- beziehungsweise Frauen-Symptome zu achten. „durchblick Gesundheit“ hat mit einer Wissenschaftlerin gesprochen, die sich intensiv mit der sogenannten Gendermedizin beschäftigt: die Medizinsoziologin Prof. Anne Möller-Leimkühler von der Uniklinik München.

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Warzen bei Kindern

Warzen sind nicht nur eine unschöne Erscheinung auf der Haut, sondern sie können auch schmerzen und sich bei Kontakt auf andere übertragen. Oft sind Kinder betroffen, die sich in Schulen, Kindergärten oder Schwimmbädern bei ihren Altersgenossen anstecken. Aber wie soll man Warzen richtig behandeln? Die Kinderdermatologin Dr. Barbara Kunz gibt Tipps.

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Demenz und Alzheimer

Nicht jeder, der im Alter etwas vergesslich ist, hat bereits eine Demenz. Doch sollte ein dauerhafter Gedächtnisverlust generell aufhorchen lassen. Es könnte sich um eine krankhafte Hirnleistungsstörung handeln. In Zusammenarbeit mit „Navigator-Medizin“ klärt „durchblick gesundheit“ die wichtigsten Fragen.

 

Rheuma-Skandal: Medikament hilft – aber darf nicht verschrieben werden

Gegen viele Rheumaerkrankungen gibt es keine zugelassenen Medikamente. Der Grund: Viele der mehr als 200 rheumatisch-entzündlichen Erkrankungen sind so selten, dass für sie keine Medikamente zugelassen sind.

 

Schlecht für die Leber

Fiebersenkende Medikamente und Antibiotika können Nebenwirkungen haben, die die Funktion der Leber beeinträchtigen – und zwar häufiger als bislang gedacht. Davor warnt die Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). Problematisch sei, dass Leberschäden oftmals als solche unerkannt bleiben würden.

 

Ab 45 unbedingt zur Vorsorge – Dieser Tumor bedroht die Männlichkeit

Prostatakrebs zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen des Mannes: Er stellt die dritthäufigste tödliche Krebsart nach Lungen- und Darmkrebs dar. In Zusammenarbeit mit dem Onlineratgeber „Navigator-Medizin“ klärt „durchblick gesundheit“ die wichtigsten Fragen.