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| Internet: Es ist Unrecht ... |
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 Die Internetseite www.es-ist-unrecht.de | Mal ehrlich: Blicken Sie noch durch im Paragrafendschungel des deutschen Gesundheitswesens? Kaum einer wird dies mit Ja beantworten. Deshalb können Politiker auch so leicht falsche Informationen darüber verbreiten, was wirklich los ist in deutschen Praxen und Kliniken, meint der Medizinerverband Freie Ärzteschaft. Abhilfe will der Verband mit der Internetseite www.es-ist-unrecht.de schaffen.
„Es ist Unrecht ...“, prangt auf der Startseite. 15 Unterpunkte vervollständigen jeweils den Satz. Ein Beispiel: Es ist Unrecht, dass ein Arzt ein Drittel seines Honorars nicht mehr bekommt. Die Erklärung des Medizinerverbandes: „Inzwischen bekommen Ärzte rund ein Drittel ihrer Leistungen bei Kassenpatienten nicht mehr bezahlt. Ein Arzt muss heute rund 1.000 Patienten behandeln, um für 700 bis 800 bezahlt zu werden. Das liegt daran, dass der Arzt z.B. ein Budget zugewiesen bekommt, das ihm die Behandlung von 1.000 durchschnittlichen Patienten erlaubt. Noch im Jahr 2000 erhielt er für alle 1.000 Patienten Geld.“
Und so geht es weiter. Wer also wissen will, wann ein Arzt Strafe zahlen muss, warum es nicht immer eine gute Idee ist, in einer billigen Krankenkasse versichert zu sein, oder warum die Bürokratie die Ärzte im Würgegriff hat, sollte sich auf www.es-ist-unrecht.de einmal umsehen. Der Blick hinter die Kulissen lohnt sich. Der Bonus: Jeder Text steht als PDF-Download zur Verfügung.
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