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Verband: „Patienten sollten sich wehren“

Patienten sollten Ablehnungsbescheide auf Kur- und Reha-Anträge nicht einfach hinnehmen: Die Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten (DGVP) empfiehlt, dagegen Widerspruch einzulegen. „Gefragt ist jetzt wieder einmal der robuste Patient, der nachfragt und die ihm zustehenden Leistungen auch deutlich einfordert“, erklärte der DGVP-Präsident Wolfram-Arnim Candidus. „Die Kassen rechnen anscheinend damit, dass viele Patienten nach der Ablehnung ihres Antrages gleich aufgeben. So lässt sich am einfachsten zulasten der Patienten Geld sparen.“

Beispiele von Patienten zeigten, dass die Kassen Leiden der Patienten verharmlosten. Außerdem setzten sie den Medizinischen Dienst als Instrument ein, um die Patienten regelrecht abzuwimmeln. „Dabei wird anscheinend auch auf Zeit gespielt, um die Patienten mürbe zu machen“, schließt Candidus aus einem Beispiel, in dem sich die Kasse über drei Wochen Zeit ließ, den Patienten von einer Ablehnung durch den Medizinischen Dienst überhaupt zu unterrichten. An das Bundesgesundheitsministerium schrieb Candidus einen Brief: Er wolle wissen, wie die Politik Patienten vor der Sparwut der Kassen schütze, die den Patienten schade. Seiner Ansicht nach ist es die Aufgabe der Politik dafür zu sorgen, dass Patienten die ihnen zustehenden Behandlungen auch bekommen.

Do, 28.08.2008 17:25 / na / Mai 2008 Druckversion Mail Zurück Weiter

 

 

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