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| Schleudertrauma: Datenbrille hilft bei der Diagnose |
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Forscher der Universität Darmstadt haben eine spezielle Brille entwickelt, die Ärzten helfen kann, ein Schleudertrauma besser zu diagnostizieren. Bislang war es für die Mediziner schwer, die schmerzhafte Stauchung im Nacken sicher festzustellen, da sie beispielsweise auf Röntgenbildern nicht sichtbar ist. Das Problem: Diese Unsicherheit nutzt auch so mancher Simulant, etwa um nach einem Unfall an Schmerzensgeld zu kommen oder sich ein paar arbeitsfreie Tage extra zu gönnen.
Die Darmstädter Forscher haben deshalb eine Datenbrille entwickelt, die dem Patienten wie im Rundum-Kino Bilder zeigt: Er sieht einen Planeten durch das Weltall fliegen, den er mit den Augen verfolgen soll. Hierzu muss er allerdings nicht nur die Augen, sondern auch seinen Kopf bewegen. Der Trick der Forscher: Mit der Datenbrille auf der Nase verliert der Nackengeplagte schnell den Bezug zur Wirklichkeit. Simulanten bewegen dann den Kopf stärker, als sie es mit Schmerzen könnten.
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