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| Allgergie-Raupen auf dem Vormarsch |
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Eine Raupenplage breitet sich in Deutschland aus und macht Allergikern schwer zu schaffen. Die Beschwerden verursachen die kleinen Härchen der Raupe, die Nesselgift enthalten. Juckender Hautausschlag und ein kratziger Hals können die Folge des Kontaktes mit den Härchen sein. Doch auch heftigere Reaktionen sind möglich, warnen Mediziner: Manchen Menschen wird schwindelig, sie bekommen Fieber oder können nur noch schwer atmen. Die Raupen des „Eichenprozessionsspinners“ leben in Wäldern und ernähren sich am liebsten von Eichenblättern. Die Tierchen vermehren sich derzeit rasant. Bereits in Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Brandenburg, Hessen und Nordrhein-Westfalen haben sie sich breitgemacht.
Die Haare der Raupen brechen schnell ab und sind sehr leicht. Deshalb kann sie der Wind über weite Strecken tragen. Man braucht die Tiere nicht einmal anzufassen oder tief in den Wald zu gehen, um mit ihren Haaren in Berührung zu kommen. Die Härchen sind mit kleinen Widerhaken versehen und können sich leicht in Kleidung und Haut festsetzen.
Experten empfehlen besonders empfindlichen Menschen, Ausflüge in Wälder mit viel Laubbäumen von Mai bis Juli zu vermeiden. Weitere Informationen im Internet unter „Publikationen“ auf www.gruenflaechenamt.stadt-frankfurt.de. |
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