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Jugendliche sind Hautschutz-Muffel

Jugendliche schützen sich zu wenig vor schädlicher UV-Strahlung. Rund 40 Prozent der unter 20-Jährigen greifen selten oder fast nie zur Sonnencreme – obwohl sich fast die Hälfte regelmäßig ein Bad in der Sonne gönnt. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Präventionskampagne Haut hervor.

Lediglich jeder zehnte befragte Jugendliche legt sich nie in die pralle Sonne oder unter das Solarium. Jeder dritte geht zudem davon aus, dass Solariumsbräune einem Sonnenbrand in der Natur vorbeugt – ein Trugschluss, denn die natürliche Sonnenbarriere der Haut, die sogenannte Lichtschwiele, entsteht nur bei natürlicher UV-Strahlung. Die mögliche Folge: ein Sonnenbrand, der Hautschäden hinterlassen kann.

„Junger Haut sieht man den Stress nicht so schnell an, den Sonne, Nikotin, durchfeierte Nächte und Schadstoffe am Arbeitsplatz verursachen“, warnt Dr. Bernhard Egger, Dermatologe und Leiter des Stabsbereichs Medizin im AOK-Bundesverband. Wiederholte Sonnenbrände in der Kindheit und Jugend erhöhten das Hautkrebsrisiko aber deutlich. „Die wenigsten wissen: Haut hat ein Gedächtnis. Jeder Schaden, den sie nimmt, führt zur beschleunigten Hautalterung und kann Jahre später eine Hauterkrankung hervorrufen.“

Do, 21.06.2007 16:33 / na / Mai 07 Druckversion Mail Zurück Weiter

 

 

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