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Vorsicht vor alkoholischen Spezialitäten in Russland und den Tropen

Ein Gläschen in Ehren kann nicht schaden – in Russland oder tropischen Ländern sollten Sie allerdings vorsichtig sein. „Alkoholische Getränke, die dort als regionale Spezialität oder Geheimtipp angepriesen werden, bergen ein hohes gesundheitliches Risiko“, warnt das Centrum für Reisemedizin (CRM).

Der Grund: In den Tropen haben derartige Brände oft einen hohen Gehalt an Methylalkohol, der sich nicht schmecken lässt. Bereits 12 bis 24 Stunden nach dem Genuss könne es neben anderen Vergiftungserscheinungen zu möglicherweise dauerhaften Sehstörungen kommen, informiert das CRM. Wer zehn Milliliter reinen Methylalkohols zu sich nimmt, läuft Gefahr zu erblinden. Vier Teelöffel davon können sogar tödlich sein. In Leon, einer Stadt in Nicaragua, starben beispielsweise im vergangenen Herbst 48 Menschen, 15 erblindeten, nachdem sie einen Drink mit dem Namen „Guaro“ getrunken hatten.

Gefährlich wird es auch, wenn der Alkohol durch Desinfektions- oder Reinigungsmittel verunreinigt ist. Die Folge sind schwere Organschäden bis hin zum tödlichen Leberversagen. In Russland kam es laut CRM im letzten Jahr zu einer regelrechten „Fusel-Epidemie“. Tausende Menschen starben, weil sie verfälschten Wodka getrunken hatten. Reisende sollten deshalb auf alkoholische Getränke aus privaten Destillen verzichten, empfiehlt das CRM.

Mi, 25.04.2007 13:59 / na Druckversion Mail Zurück Weiter

 

 

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