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Rechte von Diabetikern gestärkt
Menschen, die an Diabetes mellitus leiden, können als Schwerbehinderte anerkannt werden - selbst dann, wenn ihre Blutwerte optimal eingestellt sind. Das hat das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg entschieden. Geklagt hatte eine 1953 geborene Frau, die an Typ-2-Diabetes leidet. Dank einer konsequenten Lebensführung hatte sie eine optimale Einstellung ihrer Blutwerte erreicht. Darum wurde ihr zunächst die Anerkennung als Schwerbehinderte verweigert.

Hautärzte - Verbraucherzentrale führt Patienten in die Irre
Wieder stehen Ärzte als Betrüger am Pranger - diesmal schlägt die Verbraucherzentrale NRW Alarm: Stichproben bei Hautärzten hätten gezeigt, dass viele Ärzte die kostenlose Reihenuntersuchung auf Hautkrebs verweigern. Vielerorts würden die Patienten im Gegenteil ordentlich zur Kasse gebeten, verbreitete die Zentrale Ende vergangenen Jahres in den Medien. Ein gefährlich falscher Vorwurf, warnt der Kölner Dermatologe Dr. Jürgen Tacke.

EU: Neue Zähne erst nach Genehmigung
Krankenkassen müssen Zahnersatzversorgung im EU-Ausland nur bezahlen, wenn sie vorab einen Heil- und Kostenplan dafür genehmigt haben. Das bestätigte jetzt das Bundessozialgericht (BSG). Die Richter wiesen die Revision einer Frau aus Baden-Württemberg zurück, die von der dortigen AOK 1.810 Euro für eine bereits erfolgte Behandlung in Tschechien erstattet haben wollte. Die Vorabgenehmigung verstoße nicht gegen Europarecht, befand das BSG.

Notfallkontakte im Handy speichern
Handybesitzer sollten in ihrem Handy Notfallkontakte speichern. "Die Retter und Ambulanzfahrer haben bemerkt, dass bei Straßenunfällen die meisten Verletzen ein Mobiltelefon bei sich haben. Bei den Einsätzen weiß man aber nicht, wer aus diesen langen Kontaktlisten zu kontaktieren ist", erklärt der Traunsteiner Mediziner Dr. Thomas Rösch.

Die Zukunft des Gesundheitssystems - Krank im Jahr 2011 - eine (Horror-)Vision
Wie sieht die Zukunft der medizinischen Versorgung aus? Der Nervenarzt Dr. Karl Ebertseder aus Augsburg hat für "durchblick gesundheit" einen satirischen Blick in eine Zukunft ohne niedergelassene Ärzte geworfen, in der große Gesundheitskonzerne die Versorgung bestimmen.

Neues Gesetz - Patientenverfügungen: Was Sie beachten müssen
Wie soll mein Lebensende aussehen? Welche Behandlungen will ich, welche nicht? Solche Fragen beschäftigen viele Menschen - in einer Patientenverfügung kann man sie klären. Ab September gilt ein neues Gesetz. "durchblick gesundheit" fasst zusammen, was das für Sie bedeutet.

Bonuszahlung nur bei Nachweis
Wer bei seiner Krankenkasse einen Bonus für Präventionsleis-tungen kassieren möchte, muss seiner Krankenkasse einen Nachweis vorlegen. Das Landessozialgericht Baden-Württemberg hat in einem Anfang Juni veröffentlichten Urteil Grenzen für Bonuszahlungen gesetzt. Eine Krankenkasse wollte ihren Versicherten auch dann eine Bonuszahlung in Höhe von 100 Euro auszahlen, wenn nur der Versicherte angegeben hat, dass er eine Präventionsleistung in Anspruch genommen hat. Ein Nachweis eines Arztes oder des Anbieters der Leistungen wäre nicht nötig gewesen.

Ratgeber hilft bei IGeL-Leistungen
Immer häufiger bieten Ärzte ihren Kassenpatienten Zusatzleis-tungen an, die sie selbst bezahlen müssen. Doch welche dieser Leistungen sind sinnvoll?

Test: Medizinportale haben Lücken
Ob Gürtelrose oder Grippe - zu jeder Krankheit bietet das Internet eine Menge Infos. Die Stiftung Warentest hat ein Dutzend Medizinseiten im Netz untersucht. Fazit: Falsche Informationen sind selten, dafür sind sie zuweilen lückenhaft.

Dubiose Arznei aus dem Internet
Der deutsche Zoll findet immer mehr gefälschte Arzneimittel und warnt deshalb die Verbraucher vor Bestellungen bei dubiosen Internethändlern. Der Wert beschlagnahmter Medikamente betrug im vorigen Jahr laut Jahresstatistik 2008 der Bundeszollverwaltung 9,7 Millionen Euro. 2006 waren es noch 2,5 Millionen Euro.

Auf Kosten der Kranken - Krankenkasse zahlt Wellnessurlaub
Die Krankenkassenbeiträge steigen unerbittlich. Zahlte ein gesetzlich Krankenversicherter 1980 noch rund 11 Prozent vom monatlichen Salär, langen die Krankenkassen seit der Gesundheitsreform mit 15,5 Prozent zu. Schwindelerregende 161,7 Milliarden Euro nahm die gesetzliche Krankenversicherung im vergangenen Jahr ein. Doch statt in die Behandlung von Kranken stecken die Krankenkassen das Geld lieber werbewirksam in Yogakurse, Nordic Walking oder Wellnessurlaube. Bei den Ärzten aber fehlt es an allen Ecken und Enden, gesetzlich Versicherte bekommen nur noch Sparmedizin. Erhält ein Arzt im Quartal heute pro Patient oft weniger Geld als ein Friseur für einen Herrenschnitt kassiert, ist die Finanzspritze für die Sport- und Wellnesskurse deutlich höher.

Gesundheitsfonds - Ein Kassenwechsel lohnt noch nicht
"50 Millionen Versicherten drohen Zusatzbeiträge", warnen Gegner des Gesundheitsfonds, schon in der zweiten Jahreshälfte könnte es "flächendeckend" dazu kommen, dass die gesetzlichen Krankenkassen von ihren Versicherten mehr Geld verlangen. Also schnell noch die Kasse wechseln? Experten raten ab: Noch könne keiner sagen, wie sich die finanzielle Situation der Krankenkassen entwickeln werde. Die Verbraucherzentrale etwa rät, mit einem Wechsel mindestens bis Mitte 2009 zu warten.

Aspirin gut für den Cholesterinspiegel
Der Wirkstoff Acetylsalicylsäure kurbelt offensichtlich die Produktion von nützlichen Blutfetten an. Das haben amerikanische Forscher herausgefunden. Sie beobachteten, dass der Wirkstoff zwei wichtige Enzyme zur Höchstleistung antreibt, die wiederum dafür sorgen, dass der Körper gutes, sogenanntes HDL-Cholesterin, produziert. Das HDL-Cholesterin schützt vor Arterienverkalkung und Herzinfarkt.

Paracetamol: Gefahr auf den zweiten Blick - Beliebtes Schmerzmittel kann der Leber schaden
Plagen Erkältung, Fieber oder Schmerzen den Nachwuchs, greifen Mütter seit eh und je gern zu Paracetamol. Zwar wusste man schon immer, dass das Schmerzmittel in rauen Mengen für die Leber nicht ganz ohne ist. Doch gerade Kinder vertragen nicht so viel davon, wie bisher gedacht. Warum es Paracetamol in sich hat und welche Alternativen es gibt, erklärt Ihnen "durchblick gesundheit".

Besser gut versichert - Jeden Vierten trifft es: Berufsunfähigkeit
Krank wird jeder einmal, aber was, wenn mit der Gesundheit auch der Job weg ist? Die wenigsten haben eine Versicherung gegen Berufsunfähigkeit oder wissen überhaupt, dass sie eine brauchen. Vater Staat hat auch hier seinen Geldbeutel enger geschnürt. Verbraucherschützer warnen indes vor den Untiefen des Kleingedruckten und auch vor neuen Versicherungen gegen schwere Krankheiten.

Pillen, Zäpfchen & Co im Supermarkt - Zu Nebenwirkungen fragen Sie den Verkäufer
Die gute alte Apotheke um die Ecke könnte es bald nicht mehr geben. Denn ob sie dem Konkurrenzdruck der Großen stand halten kann, ist zu bezweifeln: Finanzstarke Unternehmen wollen kräftig mitmischen beim Geschäft mit Tabletten, Salben und Pülverchen. Zwar verhindert momentan noch ein Gesetz, dass sie in Deutschland apothekenpflichtige Arzneimittel verkaufen dürfen, doch das gehört wahrscheinlich bald der Vergangenheit an. Was das für Patienten bedeuten kann, erklärt Ihnen "durchblick gesundheit".

Verband: "Patienten sollten sich wehren"
Patienten sollten Ablehnungsbescheide auf Kur- und Reha-Anträge nicht einfach hinnehmen: Die Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten (DGVP) empfiehlt, dagegen Widerspruch einzulegen. "Gefragt ist jetzt wieder einmal der robuste Patient, der nachfragt und die ihm zustehenden Leistungen auch deutlich einfordert", erklärte der DGVP-Präsident Wolfram-Arnim Candidus.

Apotheker warnen vor Pillen per Post
Künftig können Patienten Rezepte kostenlos bei der Post abgeben und erhalten ihre Arzneimittel zugeschickt: Die Versandapotheke Easy-Apotheke arbeitet dafür mit dem Paketversender DHL zusammen. Ein Pilotprojekt soll zunächst ein halbes Jahr in 18 Postfilialen in Hildesheim, Hannover und Stuttgart laufen.

EM: Experten raten zur Masernimpfung
Wer zur Fußball-EM in die Schweiz oder nach Österreich fährt, sollte sich gegen Masern impfen lassen, empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die Schweiz erlebt derzeit den schwersten Ausbruch seit zehn Jahren. "Masern sind eine sehr ansteckende fieberhafte Viruserkrankung, bei der schwere Komplikationen auftreten können, die in seltenen Fällen tödlich enden", sagte Jörg Hacker, Präsident des Robert-Koch-Instituts.

Wechselwirkungen von Arznei- und Lebensmitteln - " ... und fragen Sie Ihren Koch oder Apotheker ..."
Müsli mit Joghurt und dazu ein Glas Grapefruitsaft - gesünder kann ein Frühstück kaum ausfallen. Es sei denn, Sie nehmen Arzneimittel ein. Zahlreiche Wirkstoffe vertragen sich nicht mit bestimmten Nahrungsmitteln. "durchblick gesundheit" erklärt, worauf Sie achten müssen.

 

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