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| Neue Brust mit Schweinehaut-Material |
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 Bildquelle: Nicole-Bartholomäus/pixelio.de | Münchner Ärzte haben ein neues Verfahren zum Brustaufbau für Frauen entwickelt, denen wegen einer Krebserkrankung die Brust entfernt werden musste. Dabei setzen die Chirurgen Unterhaut-Material von Schweinen ein, statt körpereigenes Gewebe zu übertragen. So verhinderten sie große Narben durch eine Transplantation.
Die Ärzte setzen das speziell behandelte Schweinegewebe gleichzeitig mit einem Silikonimplantat ein. Bislang gab es keine Abstoßungsreaktionen, berichten die Mediziner. Optisch seien die Resultate „hervorragend“. Keine der Patientinnen litte unter einer Verkapselung. Diese komme bei anderen Implantaten sehr häufig vor. Bislang haben die Münchener Ärzte sechs Patientinnen mit der neuen Methode behandelt. Obwohl sie noch nicht im Leistungskatalog der Krankenkassen steht, hätten die Kassen in den jüngsten beiden Fällen die Kosten übernommen.
Rund 57.000 Frauen erkranken jährlich in Deutschland an Brustkrebs. Rund 15.000 von ihnen müssen die Ärzte die Brust entfernen.
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