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| Mandeln – neuer Schutzschild gegen Diabetes? |
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Der Verzehr von Mandeln hat offenbar positiven Einfluss auf den Blutzuckerspiegel und beugt Herzerkrankungen vor. Das haben kanadische Wissenschaftler herausgefunden. „Wir haben entdeckt, dass der Genuss von Mandeln die Blutzucker- und Insulinantwort des Körpers beim Verzehr einer kohlenhydratreichen Mahlzeit stark abschwächt“, berichtete Dr. Cyril Kendall von der Universität Toronto. Damit würden Mandeln einen Beitrag zum Schutz vor Diabetes mellitus Typ 2 leisteten.
Als „wahres Multitalent“ bezeichnet auch Prof. Hans-Konrad Biesalski, Leiter des Instituts für Ernährungswissenschaften der Universität Stuttgart Hohenheim, die Mandel. Frühere Studien hätten schon belegt, dass der regelmäßige Verzehr von Mandeln den Cholesterinspiegel senken kann. „Mit ihrem hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren tragen sie zur Verringerung des Risikos von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei“, erläutert der Wissenschaftler.
Die kanadische Studie zeige nun, dass der Schutzeffekt der Mandeln vor koronaren Herzkrankheiten auch auf den hohen Anteil an Vitamin E zurückgeführt werden kann. „Neben pflanzlichen Ölen sind Mandeln die beste und reichste Quelle an Vitamin E, von dem wir wissen, dass es die Vorbeugung koronarer Herzkrankheiten unterstützen kann.“
Neben Vitamin E würden Mandeln nennenswerte Mengen an Folsäure, Riboflavin und Mineralstoffen enthalten. Ihr hoher Gehalt an Ballaststoffen fördere die Verdauungstätigkeit und könne Erkrankungen des Verdauungstraktes vermeiden helfen. „Trotz aller positiven Eigenschaften der Mandel sollte sie dennoch in Maßen genossen werden, da sie wie alle Nüsse einen hohen Anteil an Fett aufweist“, gibt Biesalski zu bedenken. |
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