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| Masern in Spanien, Schottland und China – Impfschutz prüfen |
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In Spanien, Schottland und China grassieren die Kinderkrankheiten. Wer in den nächsten Wochen in eins dieser Länder reisen möchte, sollte deshalb seine Immunität gegen Masern und Mumps überprüfen, rät das Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf.
In Schottland traten die meisten Masernfälle im Süden der Hauptstadt Edinburgh auf. 26 Erkrankungen verzeichnete die Stadt bisher, das ist die höchste Fallzahl seit 12 Jahren. Die chinesische Provinz Guangdong meldete insgesamt 3.650 Masernerkrankungen – so viele Fälle wie seit 20 Jahren nicht mehr.
In Spanien sind mehrere Provinzen betroffen. In der nördlichen Provinz Navarra etwa treibt seit August vergangenen Jahres der Mumps-Erreger sein Unwesen: Über 800 Menschen sind bereits erkrankt; wöchentlich kommen etwa 70 bis 100 hinzu.
Nach dem deutschen Impfkalender sollten Kinder im Alter zwischen 11 und 14 Monaten das erste Mal geimpft werden, bis zum Ende des zweiten Lebensjahres das zweite Mal. „Es gibt jedoch zahlreiche Jugendliche und junge Erwachsene, die keinen vollständigen Schutz haben, weil beispielsweise die zweite Impfung fehlt“, warnt Dr. Anja Kempin, Ärztin am Centrum für Reisemedizin. Fehlende Impfungen könnten auch Erwachsene noch nachholen.
Masern und Mumps sind Virusinfektionen, die durch Tröpfchen übertragen werden und in einigen Fällen einen schweren Verlauf nehmen können. Zu den häufigen Komplikationen gehören Hirn- und Hirnhautentzündungen. Geschützt ist, wer die Krankheit bereits ge-habt hat oder dagegen geimpft ist.
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