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Rabattverträge bringen Nachteile

Bildquelle: tommyS/pixelio.de
Rabattverträge sind schlecht für Patienten und Ärzte. Das hat eine Studie der Hochschule Fresenius ergeben. 49 Prozent der befragten Patienten klagten über Nebenwirkungen nach der Umstellung auf ein rabattiertes Arzneimittel. Jeder Vierte gab sogar an, starke Nebenwirkungen zu verspüren. Neun Prozent aller Befragten mussten aufgrund der Umstellung ambulant oder im Krankenhaus behandelt werden.

63 Prozent wollten grundsätzlich ihr altes Medikament wieder zurück. Etwas mehr als die Hälfte von ihnen war auch bereit, dafür eine Zuzahlung zu leisten, am ehesten diejenigen mit den stärksten Nebenwirkungen. Jeder Vierte musste wegen der Umstellung bereits tiefer in die Tasche greifen, zum Beispiel für ergänzende Medikamente, Pflegekosten oder Fahrtkosten für zusätzliche Arztbesuche.

Für Apotheker und Ärzte bedeuten die Rabattverträge mehr Arbeit. Sie mussten viel Zeit aufwenden, um Patienten über die Umstellung auf ein rabattiertes Medikament zu informieren. Bei 53 Prozent der Patienten informierte der Apotheker über die Umstellung, bei 24 Prozent war es der Arzt.

Do, 04.02.2010 13:09 / na / Januar – März 2010 Druckversion Mail Zurück Weiter

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