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Anfang des Jahres berichtete „durchblick gesundheit“ über Steffi Hahnl. Die Mutter einer schwer herzkranken Tochter kämpft dafür, dass Behörden Behinderungen bundeseinheitlich bewerten. Weil der Bundestag ihre Petition abgelehnt hat, hat Hahnl die Bundesministerien direkt angeschrieben – aber auch von dort bekam sie immer dieselbe Antwort: „nicht zuständig“. Denn das Ausstellen des Schwerbehindertenausweises und die Einstufung sind Aufgabe der Länder. „Alle schieben es von einem zum anderen“, ärgert sich Hahnl. Mehrfach sei sie an Beratungsstellen verwiesen worden – an genau die, mit denen sie sich immer wieder über Leistungen für ihre Tochter streiten muss.
Dennoch sieht Hahnl ihre Aktion als Erfolg. Mehrere Zeitungen und das Fernsehen berichteten mittlerweile. „Es war wichtig, dass die Öffentlichkeit aufmerksam wird. Wir haben etwas ins Rollen gebracht“, ist sie sich sicher. Und: Bei vielen Eltern, die jetzt Widerspruch gegen eine zu niedrige Einstufung eingelegt hätten, sei eine Hochstufung problemlos erfolgt.
Hahnl will weiterkämpfen. Gemeinsam mit dem Behindertenvertreter ihres Bundeslandes sucht sie nun Eltern behinderter Kinder, die ähnliche Probleme mit der Einstufung hatten, um das Vorgehen der Behörden zu überprüfen. Weitere Informationen gibt es auf der Website von Steffi Hahnl: www.karline-schlenkerbein.de. |
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