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Politischer Flop: Basistarif zu teuer

Der neue Basistarif, den die Bundesregierung den privaten Krankenversicherern vorgeschrieben hat, bekommt schlechte Noten. Die Stiftung Warentest rät von einem Wechsel ab. Der neue Tarif sei zu teuer und für kaum jemanden empfehlenswert.

Der Tarif werde bisher auch kaum in Anspruch genommen, berichtet die „Frankfurter Rundschau“. Der Marktführer Debeka mit rund zwei Millionen Versicherten habe bislang nur 30 Personen neu aufgenommen. Bei anderen großen Versicherern sehe es ähnlich aus. Die HUK-Coburg habe im Januar 53 Personen im Basistarif verzeichnet. Bei der Barmenia seien es bis Mitte Februar insgesamt 220 Versicherte im Basistarif gewesen, einschließlich der „übertragenen Bestände“ aus dem Standardtarif.

Das Gesundheitsministerium hatte die privaten Krankenversicherer verpflichtet, ab 1. Januar einen Basistarif für alle anzubieten. 30 Versicherer haben dagegen Verfassungsbeschwerde eingelegt. Mit 569,63 Euro ist der Basistarif genauso teuer wie gesetzlich gerade noch zulässig. Dafür bekommt der Kunde aber nicht mehr als bei der Gesetzlichen, oft sogar weniger. Denn bei der sesetzlichen Krankenversicherung sind Ehepartner und Kinder ohne Einkommen mitversichert.Bei den Privaten muss jeder eine eigene Police abschließen.

Do, 02.07.2009 14:21 / na / April – Juni 2009 Druckversion Mail Zurück Weiter

 

 

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