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Sparwut verhindert Fortschritt

Wenn die Politik an der Gesundheit spart, müssen die Ärzte mit billiger Technik behandeln. Eine Studie zeigte dies jetzt für sogenannte Stents.

Stents sind kleine Gitter-Röhrchen. In Organe oder Adern eingesetzt, halten sie diese offen. In vielen europäischen Ländern wie  Deutschland sind nur fünf Prozent davon die teureren beschichteten Stents. In den USA sind es dreimal so viele.

Grund sind die pauschalen Beträge, die die Kassen in Deutschland zahlen. Wenn die Pauschale bei einer Herz-Operation zum Beispiel nicht reicht, kann der Arzt dem Patienten nur die billige Stent-Variante einsetzen. Das kann schon einmal über Leben und Tod entscheiden.

Die Gerätehersteller sind besorgt, sagt Stephanie LaBelle von der Millennium Research Group, die die Studie durchgeführt hat. Die Spar-Reformen verhindern den Einsatz von besseren Technologien, die nun einmal mehr kosten.

Mo, 15.06.2009 12:59 / na / Januar – März 2009 Druckversion Mail Zurück Weiter

 

 

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