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Selbstständige, die freiwillig gesetzlich versichert sind, haben ab Januar keinen Anspruch mehr auf Krankengeld, warnt das Wirtschaftsmagazin „Impulse“.
Wer dann noch im Krankheitsfall Geld beziehen wolle, müsse sich zusätzlich versichern. „Zu häufig schlechteren Konditionen“, schreibt die Zeitschrift.
Deshalb müssen die rund 1,5 Millionen Selbstständigen, die freiwillig Mitglieder der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind, jetzt schnell für den Krankheitsfall vorsorgen. „Sie erhalten ab dem 1. Januar 2009 kein Krankengeld mehr von ihrer Kasse, bestätigte Ann Hörvath vom GKV-Spitzenverband in Berlin der Zeitschrift. Im Zuge der Gesundheitsreform hat Ministerin Ulla Schmidt diese Leistung ziemlich unbemerkt gestrichen.
Ob Unternehmer von dieser Regelung bislang überhaupt etwas erfahren konnten, sei fraglich. Denn nach Auskunft des Bundesgesundheitsministeriums müssen Krankenkassen ihre Mitglieder nicht über jede
Gesetzesänderung informieren, auch nicht über den Wegfall des Krankengeldes. Wenn die Selbstständigen in der GKV weiter wie bisher im Krankheitsfall Leistungen haben wollen, müssen sie mit ihrer Krankenkasse einen gesonderten Wahltarif abschließen. Der aber hat seine Tücken. Er muss meist für drei Jahre abgeschlossen werden. |
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