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Regierungswechsel - Aufbruch in ein neues Gesundheitssystem
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Bis zuletzt haben die neuen Regierungspartner FDP und Union beim Koalitionsvertrag um das Kapitel zur Gesundheit gerungen - nun ist es beschlossene Sache: Mit Dr. Philipp Rösler an der Spitze soll das Gesundheitsministerium den Komplettumbau des Systems wagen. Die Reaktionen reichen von euphorischem Jubel bis zu Warnungen vor dem Untergang der Krankenversicherung in Deutschland. Klar ist nur eines: Auch in den nächsten Jahren wird es keine Ruhe an der Gesundheitsfront geben.
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Do, 04.02.2010 13:14 |
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Vorstellung des neuen Gesundheitsministeriums
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| Rösler wurde 1973 in Vietnam geboren. Im gleichen Jahr adoptierte ihn eine deutsche Familie. Der Politiker ist in Hamburg, Bückeburg und Hannover aufgewachsen. Nach dem Abitur 1992 trat der heutige Minister als Sanitätsoffizier in die Bundeswehr ein, die ihn für ein Studium der Humanmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover freistellte. Rösler ist verheiratet und Vater von Zwillingen. |
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Do, 04.02.2010 13:14 |
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Schweinegrippe-Pandemie - Milliardensegen für die Pharmaindustrie
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Egal, ob Sie sich für oder gegen eine Impfung gegen die Schweinegrippe entschieden haben: Die Pharmafirmen dürften sich in jedem Fall die Hände reiben. Bund und Länder müssen die bereits bestellten Impfstoffe abnehmen, ganz gleich wie viele Menschen sich tatsächlich impfen lassen. Bei dem Geschäft mit den Impfstoffen geht es um Milliarden - die Verträge wurden allerdings lange vor dem ersten Auftreten der Schweinegrippe geschlossen.
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Do, 04.02.2010 13:12 |
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Fässer ohne Boden - Krankenkassen: schon wieder Milliardenlöcher
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| Die Krankenkassen melden mal wieder "Land unter". Schätzungsweise 7,5 Milliarden Euro fehlen schon für dieses Jahr. Schuld ist vor allem die Weltwirtschaftskrise - aber auch die immer noch ungebremst steigenden Verwaltungsausgaben der Krankenkassen tragen zu dem Defizit bei. |
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Do, 04.02.2010 13:12 |
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Ärzte haben Angst vor der Pleite
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| Für die Ärzte in Rheinland-Pfalz hat die Honorarreform nicht wie versprochen mehr Geld gebracht - ganz im Gegenteil. "Die Reform ist eine Mogelpackung", ärgert sich der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung des Landes, Dr. Günter Gerhardt. Viele Praxen mussten bereits Arzthelferinnen entlassen, nicht wenige stehen vor der Insolvenz. |
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Do, 04.02.2010 13:11 |
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Rabattverträge bringen Nachteile
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| Rabattverträge sind schlecht für Patienten und Ärzte. Das hat eine Studie der Hochschule Fresenius ergeben. 49 Prozent der befragten Patienten klagten über Nebenwirkungen nach der Umstellung auf ein rabattiertes Arzneimittel. Jeder Vierte gab sogar an, starke Nebenwirkungen zu verspüren. Neun Prozent aller Befragten mussten aufgrund der Umstellung ambulant oder im Krankenhaus behandelt werden. |
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Do, 04.02.2010 13:09 |
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Mutter kämpft weiter
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| Anfang des Jahres berichtete "durchblick gesundheit" über Steffi Hahnl. Die Mutter einer schwer herzkranken Tochter kämpft dafür, dass Behörden Behinderungen bundeseinheitlich bewerten. Weil der Bundestag ihre Petition abgelehnt hat, hat Hahnl die Bundesministerien direkt angeschrieben - aber auch von dort bekam sie immer dieselbe Antwort: "nicht zuständig". Denn das Ausstellen des Schwerbehindertenausweises und die Einstufung sind Aufgabe der Länder. "Alle schieben es von einem zum anderen", ärgert sich Hahnl. Mehrfach sei sie an Beratungsstellen verwiesen worden - an genau die, mit denen sie sich immer wieder über Leistungen für ihre Tochter streiten muss. |
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Do, 05.11.2009 12:25 |
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Arzt & Geld - Honorarlüge: Die Talfahrt der großen Gewinner
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Da muss dem Normalverdiener ja der Kragen platzen: Die Zeitungen berichten mitten in der Finanzkrise von über sieben Prozent mehr Geld für die Ärzte. Trotzdem schimpft der Doktor um die Ecke noch auf die Politik und hängt Protestplakate im Wartezimmer auf. Haben die Halbgötter in Weiß völlig die Bodenhaftung verloren? Zeit für einen Blick hinter die Kulissen: "duchblick gesundheit" erläutert, warum das Honorarsystem der Mediziner kaum noch funktioniert - und einigen Praxen trotz Zusatzmilliarden die Pleite droht.
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Do, 05.11.2009 12:25 |
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Bewertung im Internet - Patienten sollen ihren Arzt benoten
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Schöne neue Internetwelt: Wenn Sie einen Arzt einer bestimmten Fachrichtung oder an einem bestimmten Ort suchen, soll bald ein "Arzt-Navigator" helfen - zumindest, wenn Sie einer von 25 Millionen AOK-Versicherten sind. Doch der Navigator wird kein reines Verzeichnis: Patienten sollen ihre Ärzte im Internet bewerten. Das Bewertungsportal ruft aber viele Kritiker auf den Plan - und Ärzte, die nun mit einem Kassenbewertungsportal zurückschlagen. Das passt den Kassen aber gar nicht.
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Do, 05.11.2009 12:24 |
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Vorsorge - Gesundheitsprogramme: EU verbrennt Millionen
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Die Mühlen der Bürokratie mahlen langsam - insbesondere in Brüssel: Wenn die Funktionäre der Europäischen Union Millionen für unsinnige Projekte bewilligen, fällt das erst nach Jahren auf. Beispiel Gesundheitsprogramme: Der EU-Rechnungshof hat jetzt herausgefunden, dass die EU in den vergangenen Jahren fast 230 Millionen Euro für zum Teil höchst fragwürdige Projekte zum Fenster hinaus warf.
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Do, 05.11.2009 12:22 |
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Priorisierung - Ärzte fordern offene Debatte über versteckte Sparpolitik
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| So aufgebracht war Ulla Schmidt schon lange nicht mehr: "Das ist ziemlich menschenverachtend", schäumte die Gesundheitsminis-terin im Interview. Der ebenfalls empörte CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla sprach von "Panikmache" und "abwegigen Vorschlägen". Dabei hatte der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Jörg-Dietrich Hoppe, nur eines sagen wollen: Wenn die Politik den Geldhahn immer weiter zudreht, muss sie sich nicht wundern, wenn im Gesundheitswesen nicht mehr alle Leistungen zeitnah erbracht werden können. Liegt er damit so falsch? "durchblick gesundheit" sprach mit dem Vizepräsidenten der Organisation "Freie Ärzteschaft", Hans-Peter Meuser, über das Thema. |
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Do, 05.11.2009 12:21 |
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Medizinische Versorgungszentren - Kassenzentren: Zwischen Profit und Provokation
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| Ruckzuck im Sprechzimmer beim Facharzt, der Topmediziner nimmt sich natürlich ganz viel Zeit, und was er nicht erklären konnte, übernehmen seine wahnsinnig freundlichen Helferinnen doch immer gerne. Das Patientenparadies - es existiert: in den Hochglanzbroschüren der Krankenkassen. Sie werben dort für ihre "Medizinischen Versorgungszentren". Ein Blick hinter deren Kulissen zeigt aber: Auch dort hat man die Medizin nicht neu erfunden - im Gegenteil bedrohen diese Zentren sogar in Städten die medizinische Versorgung, berichten Experten. |
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Mo, 19.10.2009 12:37 |
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Medizinerprotest - Wahlschlacht im Wartezimmer
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| Finanziell mit dem Rücken zur Wand haben Zehntausende Mediziner ihre Wartezimmer mit Anti-SPD-Plakaten dekoriert. Die Gesundheitsministerin griff zur Antwort tief ins Steuersäckel und kaufte sich in deutschen Tageszeitungen Anzeigen. Darin erklärt sie, die Ärzte würden so viel verdienen wie nie und alles sei in Ordnung. Fest steht: Die SPD hat bei den Europawahlen eine empfindliche Schlappe erlitten - und die Bundestagswahlen kommen erst noch. Die Mediziner wollen ihre Aktionen noch verstärken. |
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Mo, 19.10.2009 12:37 |
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Patientenverband kritisiert Kassen
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| Die Krankenkassen beschränken sich nicht mehr auf ihre eigentlichen Aufgaben, sondern mischen sich zunehmend auch in medizinische Entscheidungen ein. Dies beklagt die Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten (DGVP). Die Gesellschaft spricht in einer Erklärung von "diversen Unverschämtheiten der AOK gegenüber ihren Kunden", die ihr aus dem Kreis der Mediziner und der Pflege zugetragen worden seien. |
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Mo, 19.10.2009 12:36 |
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Politischer Flop: Basistarif zu teuer
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| Der neue Basistarif, den die Bundesregierung den privaten Krankenversicherern vorgeschrieben hat, bekommt schlechte Noten. Die Stiftung Warentest rät von einem Wechsel ab. Der neue Tarif sei zu teuer und für kaum jemanden empfehlenswert. |
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Do, 02.07.2009 14:21 |
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Kassen sparen Rehakliniken kaputt
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| Eine "massive Marktbereinigung" sagt das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung den deutschen Reha-Einrichtungen voraus. Fast jedes vierte Haus ist laut dem "Reha Rating Report 2009" bundesweit von Insolvenz bedroht. Nur etwa die Hälfte liege im grünen Bereich. Die Lage sei damit noch ernster als bei den Pflegeeinrichtungen. |
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Do, 02.07.2009 14:21 |
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Patienten sind mit Ärzten zufrieden
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| Die Deutschen haben das Gefühl, eine immer schlechtere Gesundheitsversorgung zu erhalten. Dies ergab die Befragung "Gesundheitsbarometer" des Unternehmens "Ernst & Young". 41 Prozent der Befragten beklagten insgesamt eine sinkende Qualität, nur 14 Prozent meinten, dass sie besser betreut und behandelt würden. |
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Do, 02.07.2009 14:21 |
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Gericht rüffelt Kasse für Prämie
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| Gesetzliche Krankenkassen dürfen ihren Versicherten keinen Bonus dafür zahlen, dass sie auf medizinische Leistungen verzichten und nicht mehr zum Arzt gehen. Das hat das Landessozialgericht Hessen entschieden. |
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Do, 02.07.2009 14:20 |
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Ärzteverdienst - Irres Honorarsystem gefährdet Praxis und Patienten
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| Der hilfsbereite Arzt um die Ecke mutiert zum unmoralischen Abzocker - jedenfalls in den Medien: Kaum ein Tag, an dem TV-Sender und Zeitschriften nicht über leidende Patienten berichten und über Ärzte, die nur gegen Bares behandeln wollen. Für unverschämte Honorarforderungen werden die Patienten in "Geiselhaft" genommen, wettern auch die Krankenkassen. Über die Hintergründe der Ärzteproteste wird jedoch kaum aufgeklärt: Sollte sich am neuen Honorarsystem nicht schnell etwas ändern, geht in unzähligen Praxen schlichtweg das Licht aus. |
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Do, 02.07.2009 14:20 |
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Honorarreform - Schuften bis zum Umfallen: Arbeitsalltag in der Praxis
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| Drei Milliarden Euro mehr sollte es angeblich geben. Transparenter sollte die Vergütung der Ärzte werden. Stattdessen protestieren die Ärzte auf den Straßen, immer mehr Medien berichten kritisch über die Reform von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt. Wie sieht die tägliche Arbeit in den Arztpraxen nach der Reform tatsächlich aus? durchblick gesundheit hat es für Sie recherchiert: Alltag bei Internist Robert Schulz. |
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Do, 02.07.2009 14:20 |
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