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| Unfallversicherung für Senioren: Nicht jedes Angebot ist sinnvoll |
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Immer mehr Versicherungsunternehmen werben mit Unfallversicherungen speziell für Senioren. Doch ob ein Angebot wirklich sinnvoll sei, müsse im Einzelfall geprüft werden, warnt der Bund der Versicherten (BdV). Die Policen für Senioren kombinieren eine private Unfallversicherung mit zusätzlichen Serviceleistungen wie Menüservice, Erledigung von Einkäufen, Begleitung bei Arztbesuchen und Behördengängen oder Hausnotruf.
"Natürlich gibt es kein vernünftiges Argument gegen gute Serviceleistungen", betont BdV-Geschäftsführerin Lilo Blunck. "Aber die Versicherungsnehmer müssen sehr genau wissen, was sie sich eingehandelt haben." So seien die Seniorenangebote laut BdV meist deutlich teurer als normale Unfallversicherungen. Zudem fehle in der Regel die sogenannte Progression, die bei besonders schwerer Invalidität eine höhere Auszahlung garantiere.
Viele Unternehmen zahlten die Versicherungssumme ab dem 65. Lebensjahr ausschließlich als monatliche Rente, kritisierte der Verband weiter. Er hält Einmalzahlungen für sinnvoller, mit denen Versicherte beispielsweise ihr Badezimmer behindertengerecht umbauen könnten. Bei einigen Gesellschaften endeten die Verträge zudem automatisch, wenn ein bestimmtes Alter erreicht sei. "Für eine Seniorenversicherung ist das absurd", findet Blunck. |
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