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Ärzte im Ausland akzeptieren Karte nicht

2004 führten die Länder der Europäischen Union die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) ein. Damit können sich Versicherte in anderen europäischen Ländern behandeln lassen, ohne dass zusätzliche Kosten auf sie zukommen – zumindest theoretisch.

Denn Ärzte und Kliniken im Ausland erkennen die Karte oft nicht an. Die AOK Bayern und die Oberösterreichische Gebietskrankenkasse (OÖGKK) haben etwa 6.000 Versicherte befragt, die sich im Ausland hatten behandeln lassen. 7,5 Prozent der bayerischen und 14,4 Prozent der oberösterreichischen Patienten mussten trotz Vorlage einer gültigen Karte bar bezahlen. In Italien, Spanien und Griechenland wurde die Karte am häufigsten nicht akzeptiert.

In so einem Fall sollte der Versicherte eine detaillierte Rechnung verlangen, raten die Kassen. Aus dieser muss genau hervorgehen, welche Behandlungen und Maßnahmen der Arzt im Urlaubsland vorgenommen hat. Diese wird dann beim heimischen Versicherer eingereicht. Allerdings erstatten die Kassen meist nur einen Teil der Kosten. Den Rest muss der Versicherte aus eigener Tasche zahlen. Einige Kassen haben auch spezielle Hotlines eingerichtet, die Urlauber im Notfall beraten.

Mo, 19.10.2009 12:36 / na / Juli - September 2009 Druckversion Mail Zurück Weiter

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