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neurogene Blasenentleerungsstörung / Bandscheibenvorfall vor 20 Jahren |
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| Autor: | Susi39 |
| Datum: | 14.11.2009, 14:35 Uhr |
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Meine Gedanken kreisten heute ständig um diese Versicherte. Sie ist gerade erst 42 Jahre alt und total am Ende.Ich muss dazu sagen, dass mich dieser Fall besonders berührt, da wir zusammen die Schulbank gedrückt haben. Seit ca. 2 Jahren ist es so, dass die Versicherte nicht mehr aus eigener Kraft Wasser lassen kann,es funktioniert nur mittels Katheter. Sie hat sämtliche Fachärzte aufgesucht und niemand weiß so recht, wie man ihr helfen kann. Vor ca. 20 Jahren hatte sie einen Bandscheibenvorfall im Lendenbereich, dieser soll eventuell mit ihrer jetzigen Erkrankung im Zusammenhang stehen.Genau kann man es aber nicht sagen. Die Versicherte hatte in jüngeren Jahren starke psychische Probleme... sowohl Magersucht als auch Bulimie, wobei sie während der gesamten Schulzeit etwas pummeliger war, diesbezüglich von anderen Schülern auch so betitelt wurde.Bei ihrer Geburt wog sie 6kg (habe mich nicht verschrieben)Magersucht und Bulimie wurden behandelt, allerdings konnte sich die Versicherte schon damals während einer Psychotherapie in der Gruppe nicht öffnen.(schilderte sie mir so) Erst mit der 1. Schwangerschaft verschwanden diese Erkrankungen, wobei die Magersucht hin und wieder durchkommt.Ich werde das Gefühl nicht los, dass die Versicherte durch extreme psychische Probleme innerlich dauerhaft so verkrampft war, dass sie das Wasser gar nicht "rauslassen" wollte bzw. das "Rauslassen" irgendwie nicht zulassen konnte.Ich bin mir nicht sicher, ob ich es jetzt richtig wiedergebe (habe ja kein Wissen darüber), die Nerven- (???)o. Muskelfasern (???) , die den Imuls für das Gefühl des Wasserlassens geben bzw. für die Blasentätigkeit (???), sollen durchtrennt sein.(Oh weh, jetzt schlagen bestimmt einige die Hände über meine Schilderung zusammen) Man versucht es jetzt mit einem Blasenschrittmacher, der 1. Versuch ist fehlgeschlagen ...Sie hat zwei noch sehr junge Kinder und ist so ziemlich am Ende ihrer Kräfte. Hinzu kommt sicherlich, dass die Partnerschaft durch ihre Krankheit nicht unbedingt einfacher wird.
Ich kann und will mir einfach nicht vorstellen, dass es keine andere Möglichkeit mehr für sie gibt, als nur noch mit dem Katheter zu leben.
Hat jemand vielleicht Erfahrung mit so einem Fall und eine Idee, was die Versicherte noch unternehmen könnte ?
Freundliche Grüße. |
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