Kurz gemeldet

Für Herzpatienten gilt: Hauptsache, Sport!

© TeraVector/Fotolia.com

Früher hieß es nach einem Herzinfarkt: Ab ins Bett und Ruhe! Heute heißt es hingegen: Sport ist die beste Medizin! Doch wie viel sportliche Betätigung ist für Herz-Kreislauf-Patienten angebracht? Sollte es ein intensives Intervalltraining sein oder lieber nur ein leichtes Ausdauertraining?

Selbst Wissenschaftler sind sich über die Antwort auf diese Frage noch uneins. Viele internationale Studien kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Macht nichts, sagt Dr. Volker Adams vom Herzzentrum der Technischen Universität Dresden. „Die Patienten sollen etwas tun, egal, auf welchem sportlichen Niveau“, rät der Laborleiter am Institut für Experimentelle Kardiologie. Fest stehe: Ein moderates Training verbessere die Belastungsfähigkeit und steigere die Lebensqualität. Auch seien Herz-Kreislauf-Patienten, die sich sportlich betätigten, seltener wegen ihrer Beschwerden im Krankenhaus zu finden.

Ob sich durch das Training auch die Lebenszeit verlängere, diese Frage hat die Wissenschaft laut Adams allerdings noch nicht genau beantworten können.

durchblick gesundheit • Ausgabe 61 • Juli–September 2018

30.08.2018 12:09:11, Autor: na