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So vermeiden Sportler Muskelverletzungen

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Gezerrt, geprellt, gerissen: Neun von zehn Muskelverletzungen entstehen beim Sport. Oft ist falsches Training der Grund. „Viele Sportler machen den Fehler, Schmerzen in der Muskulatur lange zu ignorieren“, sagt Professor Thomas Vogl von der Goethe-Universität Frankfurt am Main. „So kann sich eine kleinere Verletzung – wie etwa eine Zerrung – verschlimmern und den Sportler für Wochen oder gar Monate außer Gefecht setzen.“ Auch wer seine Muskeln regelmäßig überbelastet oder alte Verletzungen nicht richtig auskuriert, riskiert Schäden.

Das raten Fachärzte:
  • Wer krank oder verletzt ist, sollte nicht trainieren.
  • Aufwärmprogramm nicht vergessen!
  • Auf die richtige Kleidung achten (Schutz vor Kälte und Feuchtigkeit), damit die Muskulatur nicht abkühlt.
  • Zu hartes Training vermeiden.
  • Sportarten wie Fußball oder Joggen beanspruchen die Vorderseite des Oberschenkels stärker. Gezielte Übungen für die Rückseite können das kompensieren. Wer zusätzlich die Rumpfmuskulatur trainiert, stabilisiert den ganzen Körper.

durchblick gesundheit • Ausgabe 60 • April–Juni 2018

03.05.2018 11:20:29, Autor: na