Kurz gemeldet

Fitness schützt vor Gesundheitsrisiken

© Christopher Futcher/iStockphoto.com
Körperlich fit zu sein bietet auch Schutz vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen, wenn man sich durch Stress bei der Arbeit besonders belastet fühlt. Wie Sportwissenschaftler der Universität Basel und Kollegen aus Schweden berichten, lohnt es sich also gerade bei hoher Stressbelastung, körperlich aktiv zu bleiben.

Psychosozialer Stress ist einer der wichtigsten Faktoren, die bei Berufstätigen zu krankheitsbedingten Fehltagen führen. Diese Art von Stress wird von einem eingeschränkten seelischen Wohlbefinden und depressiven Symptomen begleitet. Zudem steigt die Wahrscheinlichkeit für kardiovaskuläre Risikofaktoren wie hoher Blutdruck und ein ungünstiges Lipidprofil. Umgekehrt ist eine gute Fitness mit weniger depressiven Symptomen und weniger kardiovaskulären Risikofaktoren assoziiert.

Die Daten einer aktuellen Studie zeigen, dass eine gute Fitness vor allem dann Schutz bietet, wenn berufstätige Personen bei der Arbeit viel Stress empfinden. Dafür nahmen die Forscher die Fitness von knapp 200 schwedischen Arbeitnehmern – 51 Prozent Männer, Durchschnittalter 39 Jahre – mithilfe eines Fahrradergometer-Tests auf. Es bestätigte sich, dass die kardiovaskuläre Fitness mit nahezu allen Risikofaktoren in Verbindung steht, wobei die Risikofaktoren bei körperlich Fitten weniger ausgeprägt waren.


04.01.2017 09:51:23, Autor: na / durchblick-gesundheit Januar–März 2017