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Medizinische Artikel


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Masernimpfung

Kleinkinder nicht überall in Deutschland gut geschützt

Um die Masern in Europa auszurotten, müssten laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) 95 Prozent der Bevölkerung geimpft sein. Davon ist Deutschland noch immer weit entfernt: Nur 63 Prozent aller Kleinkinder sind vor Vollendung des zweiten Lebensjahres komplett gegen Masern geimpft. Das belegt eine Studie des Wissenschaftlerteams vom Versorgungsatlas. mehr…

Universität Bern

Neue Erkenntnisse zur Atherosklerose: Immunrezeptor an der Genese beteiligt

Seit einiger Zeit wird vermutet, dass Zellen des Immunsystems an der Entstehung der Atherosklerose beteiligt sind. Berner Wissenschaftler vom Institut für Pathologie haben nun einen Rezeptor auf Immunzellen ins Visier genommen, der normalerweise die Abwehr gegen mikrobielle Erreger verstärkt. Tatsächlich werde dieser Rezeptor aber auch durch eine längerfristige fettreiche Ernährung aktiviert und trage dadurch zur Atherosklerose bei, heißt es in einer aktuellen Mitteilung der Universität Bern. mehr…

Kritik von Orthopäden und Unfallchirurgen

„Patientengespräch nicht ausreichend vergütet“

Rückenschmerzen sind inzwischen der Grund für jeden fünften Fehltag am Arbeitsplatz, bei bis zu 80 Prozent der Patienten haben die Schmerzen jedoch keine organische Ursache. Die Nationale Versorgungsleitlinie Kreuzschmerz empfiehlt deshalb, erst dann eine bildgebende Untersuchung anzuordnen, wenn der Schmerz auch nach vier bis sechs Wochen nicht abklingt, die körperliche Aktivität einschränkt oder zunimmt. Wie „kluge Diagnostik und Therapie“ bei Rückenschmerz aussieht, wird auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) vom 25. bis 28. Oktober in Berlin diskutiert. mehr…

Psychokardiologie

„Psychosoziale Belastungsfaktoren werden unterschätzt“

Über die Psychokardiologie, den Zusammenhang zwischen Seele und Herzgesundheit, und ihre Rolle bei der Entstehung und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen sprach der änd mit Dr. Christa M. Bongarth, stellvertretende Sprecherin der Arbeitsgruppe Prävention der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) und Ärztliche Direktorin der Rehabilitationsklinik Höhenried in Bernried am Starnberger See. mehr…

Kardiologen-Gesellschaft:

Risikofaktor Harnsäure wird unterschätzt

Erhöhte Harnsäure-Werte im Blut sind seit langem als Ursache vom Gichtanfällen bekannt. Doch ein Zuviel an Harnsäure hat möglicherweise, so zeigt die Forschung der vergangenen Jahre, auch andere negative Folgen – unter anderem ein erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko. mehr…

Mehr Rechtssicherheit

Familienministerium richtet Kinderschutz-Hotline für Ärzte ein

Ärzte können sich bei Verdacht auf Kindesmissbrauch künftig an eine „Medizinische Kinderschutz-Hotline“ wenden. Die zentrale und kostenfreie Beratungsnummer können die Mediziner anrufen, wenn sie in ihrem Arbeitsalltag auf mögliche Fälle von Kindesmisshandlung und Kindesmissbrauch stoßen. Das teilte das Bundesfamilienministerium am Freitag in Berlin mit. Die Hotline werde sieben Tage rund um die Uhr geschaltet. mehr…

Robert-Koch-Institut

Weniger alkohol-bedingte Todesfälle, aber weiterhin Handlungsbedarf

Die alkohol-bedingte Mortalität in Deutschland ist rückläufig. Da jedoch Deutschland international einen relativ hohen Verbrauch alkoholischer Getränke aufweise, bestehe weiterhin Handlungsbedarf, schreiben Epidemiologen des Robert-Koch-Instituts im „Journal of Health Monitoring“, einer neuen Online-Zeitschrift, die vom RKI herausgegeben wird. mehr…