Die Krankenkassenbeiträge dürften  in den nächsten Jahren neue Höhen erklimmen

Zwei Jahre Gesundheitspolitik unter Schwarz-Rot

Gröhes teure Gesetzesfabrik

Seit gut zwei Jahren bestimmt Hermann Gröhe die Gesundheitspolitik des Landes. Doch die Zwischenbilanz des Ministers fällt alles andere als rosig aus. Zwar verabschiedet er ein Gesetz nach dem anderen. Doch statt echte Reformen anzustoßen, kosten diese vor allem viel Geld. Folge: Die Krankenkassenbeiträge werden in den nächsten Jahren kräftig ansteigen.

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Medikamente richtig aufbewahren

Ob bei Schnupfen, Kopfschmerzen oder Brandblasen: Eine gut sortierte Hausapotheke kann bei kleineren Notfällen schnell Abhilfe schaffen. Doch Vorsicht: Wenn die Arzneien an einem ungeeigneten Ort liegen, wirken sie womöglich bei Bedarf nicht mehr richtig. Verdorbene Pillen, Salben oder Säfte können sogar gesundheitsschädlich sein.

Verbandschef Heinrich fürchtet, dass es „gewaltig rumpeln“ wird

Wartezeit bei Fachärzten

Der Minister kennt kein Pardon

Ende Januar sollen bundesweit die von der Regierung angeordneten „Terminservicestellen“ an der Start gehen – schließlich hat die Politik versprochen, dass künftig alle gesetzlich versicherten Patienten innerhalb von vier Wochen einen Facharzttermin erhalten sollen. Trotz Flüchtlingskrise und zahlreicher anderer Herausforderungen im Gesundheitswesen rückt Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) nicht von diesem Vorhaben ab – zum Ärger der niedergelassenen Ärzte.

Kurz gemeldet

Wer muss wann zum Augenarzt?

Nur jeder fünfte Deutsche war in den vergangenen fünf Jahren beim Augenarzt. Dabei können regelmäßige Untersuchungen helfen, Sehstörungen und Erblindungen zu vermeiden. Das erklärt die „Stiftung Auge“. Die erste Untersuchung sollte demnach vor dem zweiten Geburtstag erfolgen.

Mehr als eine Milliarde Euro hat die elektronische Gesundheitskarte bislang gekostet

Elektronische Gesundheitskarte

Das Milliarden-Grab

Seit 15 Jahren doktert die Bundesregierung an der elektronischen Gesundheitskarte herum. Noch immer bietet die Karte nicht mehr als Foto, Name und Versichertennummer des Patienten. In diesem Jahr sollte eigentlich der große Durchbruch kommen. Doch daraus wird womöglich – schon wieder – nichts.

Kurz gemeldet

Bewegungstipps für mehr Lebensfreude

Wer sich täglich nur 20 Minuten mehr bewegt, kann positive Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden spüren. Das gilt insbesondere auch für ältere Menschen. „Vielerlei körperliche Funktionen sind bis ins hohe Alter trainierbar, das zeigt die neuere Forschung“, erklärt Dr. Heidrun Thaiss. Sie ist Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Wie ein aktiver Alltag für Ältere aussehen kann, zeigen die BZgA und der Deutsche Behindertensportverband in der neuen Broschüre „Aktiv im Alter, aktiv im Leben“.